Sie können Ihren O2-Festnetzvertrag online über den Kündigungsbutton, per Brief oder über den Kundenservice kündigen. Nach der Mindestlaufzeit gilt eine Frist von einem Monat. Lassen Sie sich die Kündigung immer schriftlich bestätigen.
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👉 Jetzt Sofortzugang sichernWas Sie für die Kündigung brauchen
Legen Sie sich vorher ein paar Dinge bereit. So geht die Kündigung schneller und es fehlen später keine Angaben.
- Kundennummer: Sie steht auf jeder O2-Rechnung.
- Vertragsdaten: Ihr Name und die Adresse, an der der Anschluss liegt.
- Festnetznummer: Die Telefonnummer des Anschlusses, den Sie kündigen.
- Wunschtermin: Zum nächstmöglichen Zeitpunkt oder an einem bestimmten Datum.
- E-Mail-Adresse: Dorthin kommt die Bestätigung.
- Router-Infos: Haben Sie den Router gemietet oder gekauft?
Schritt für Schritt: So kündigen Sie Ihr O2 Festnetz
Am einfachsten ist der Weg über das Internet. Seit Juli 2022 brauchen Anbieter auf ihrer Website einen gut sichtbaren Kündigungsbutton. Das schreibt das Gesetz vor.
- Öffnen Sie die O2-Website im Browser auf Handy oder Computer.
- Scrollen Sie ganz nach unten zur Fußzeile der Seite.
- Klicken Sie auf den Kündigungsbutton. Er heißt meist „Verträge hier kündigen“.
- Wählen Sie im Formular den Vertragstyp „Festnetz / DSL“ oder eine ähnliche Option.
- Tragen Sie Ihren Namen, Ihre Kundennummer und Ihre Anschlussadresse ein.
- Wählen Sie die Art der Kündigung: „ordentliche Kündigung“ oder „außerordentliche Kündigung“.
- Wählen Sie den Termin: „zum nächstmöglichen Zeitpunkt“ oder ein festes Datum.
- Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse für die Bestätigung ein.
- Klicken Sie auf den Button „Jetzt kündigen“.
- Speichern Sie die Bestätigungsseite als Screenshot oder PDF.
- Prüfen Sie Ihr E-Mail-Postfach. Dort sollte eine Eingangsbestätigung ankommen.
- Warten Sie auf die endgültige Bestätigung mit dem genauen Vertragsende.
Tipp: Eine ordentliche Kündigung ist die normale Kündigung zum Ende der Laufzeit. Eine außerordentliche Kündigung ist eine Kündigung aus besonderem Grund, zum Beispiel bei einem Umzug.
Kündigungswege im Vergleich
Es gibt mehrere Wege zur Kündigung. Die Tabelle zeigt, welcher Weg zu Ihnen passt.
| Weg | Aufwand | Nachweis | Gut für |
|---|---|---|---|
| Kündigungsbutton online | Gering, wenige Minuten | Bestätigungsseite und E-Mail | Die meisten Kunden |
| Kundenkonto „Mein O2“ | Gering, Login nötig | Nachricht im Kundenkonto | Kunden mit aktivem Login |
| Brief per Einschreiben | Mittel, Weg zur Post | Einlieferungsbeleg | Alle, die Papier mögen |
| Kundenservice am Telefon | Mittel, Wartezeit möglich | Nur mit schriftlicher Bestätigung | Fragen zu Fristen oder Sonderfällen |
| Kündigung durch neuen Anbieter | Gering, er kümmert sich | Auftrag beim neuen Anbieter | Wechsel mit Rufnummernmitnahme |
Für einen Brief nutzen Sie die Postadresse aus Ihren Vertragsunterlagen oder von der O2-Website. Schreiben Sie Kundennummer, Anschlussadresse und Ihre Unterschrift darauf.
Fristen und Rechte 2026 im Überblick
Das Telekommunikationsgesetz (kurz TKG) regelt viele Fristen. Es gilt für alle Anbieter in Deutschland. Die wichtigsten Regeln sind leicht zu merken.
Mindestlaufzeit und Kündigungsfrist
Viele Festnetzverträge haben eine Mindestlaufzeit von bis zu 24 Monaten. Das ist die Zeit, in der Sie fest gebunden sind. Kündigen Sie in dieser Zeit, endet der Vertrag erst nach Ablauf der Mindestlaufzeit.
Ist die Mindestlaufzeit vorbei, wird es einfacher. Dann können Sie jederzeit mit einer Frist von einem Monat kündigen. Ihr genaues Laufzeitende finden Sie auf der Rechnung oder im Kundenkonto.
Sonderkündigung bei Umzug
Sie ziehen um? Dann können Sie Ihren Vertrag meist mitnehmen. Kann O2 an der neuen Adresse aber nicht die gleiche Leistung liefern, dürfen Sie mit einer Frist von einem Monat kündigen. Legen Sie dafür eine Meldebescheinigung oder einen neuen Mietvertrag bei.
Rufnummer behalten
Ihre Festnetznummer gehört nicht fest zum Vertrag. Sie können sie zu einem neuen Anbieter mitnehmen. Das nennt man Rufnummernmitnahme oder Portierung.
Am einfachsten beauftragen Sie den neuen Anbieter damit. Er kündigt dann oft auch gleich den alten Vertrag für Sie. Wichtig: Kündigen Sie in diesem Fall nicht selbst, sonst kann es Probleme geben.
Wer den Markt für Festnetz und Internet genauer verfolgen will, findet Hintergründe in Fachmedien wie Funkschau.
Wenn ein Schritt nicht klappt
Manchmal hakt es bei der Kündigung. Die meisten Probleme lassen sich schnell lösen.
- Keine Bestätigung erhalten: Schauen Sie im Spam-Ordner nach. Fehlt die E-Mail nach einigen Tagen, melden Sie sich beim Kundenservice.
- Kundennummer nicht zur Hand: Sie finden sie auf jeder Rechnung und im Kundenkonto.
- Falsches Vertragsende bestätigt: Widersprechen Sie schriftlich. Nennen Sie Ihre Mindestlaufzeit und die Frist von einem Monat.
- Formular lädt nicht: Versuchen Sie einen anderen Browser oder ein anderes Gerät. Klappt das nicht, schicken Sie einen Brief per Einschreiben.
- Telefonische Kündigung ohne Nachweis: Bitten Sie um eine schriftliche Bestätigung per E-Mail oder Post.
- Rückholversuche: Manchmal kommt ein Angebot zum Bleiben. Sie müssen es nicht annehmen. Ihre Kündigung bleibt gültig.
Router zurückgeben
Prüfen Sie Ihre Unterlagen: Ist der Router gemietet? Dann müssen Sie ihn nach dem Vertragsende meist zurückschicken. Ein gekaufter Router gehört Ihnen und bleibt bei Ihnen.
Nach der Kündigung: Fernsehen über das Internet
Viele Haushalte stellen beim Anbieterwechsel auch ihr Fernsehen um. Statt Kabel oder Satellit läuft das Programm dann über das Internet. Die Medienseite DWDL.de berichtet regelmäßig über diesen Wandel im Fernsehmarkt.
Wichtig: Streaming braucht eine stabile Internetverbindung. Kündigen Sie mit dem Festnetz auch Ihr Internet, buchen Sie rechtzeitig einen neuen Anschluss. Sonst stehen Sie ohne Netz da.
SubTV IP kurz erklärt
SubTV IP ist ein kostenpflichtiges Premium-Streaming-Abo. Sie wählen eine Laufzeit von 1, 3 oder 12 Monaten. Nach der Bestellung wird Ihr Zugang sofort freigeschaltet.
- Stabilität: 99,9 % Verfügbarkeit (Uptime) und ein Server-Verbund gegen Bildstopps.
- Bildqualität: 4K-Streams mit 60 Bildern pro Sekunde im HEVC-Format. HEVC ist ein moderner Videocodec, der Daten spart.
- Zahlung: Sicher per PayPal oder Kreditkarte.
- Hilfe: Support direkt über WhatsApp.
- Player-Apps: TiviMate 5.x, IBO Player Pro, IPTV Smarters Pro, Kodi 21 und Flex IPTV.
- Geräte: Fire TV Stick 4K Max, Samsung Smart TV (Tizen), LG webOS, Android TV Box, Xiaomi Mi Box S und Apple TV.
Ruckeln vermeiden: DNS und Puffer einstellen
Manche Internetanbieter bremsen Streams. Das nennt man Drosselung. Zwei Einstellungen helfen dagegen. Die genauen Menünamen können je nach Gerät etwas abweichen.
- Öffnen Sie mit der Fernbedienung „Einstellungen > Netzwerk > DNS“.
- Stellen Sie den DNS-Modus auf „Manuell“.
- Tragen Sie den Cloudflare-DNS ein: „1.1.1.1“. DNS ist das Adressbuch des Internets.
- Speichern Sie und starten Sie das Gerät neu.
- Öffnen Sie Ihre Player-App und gehen Sie zu „Einstellungen > Wiedergabe > Puffer“.
- Setzen Sie den Puffer (Zwischenspeicher) auf „5.000 ms“.
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