Nach der Mindestlaufzeit kündigen Sie Telekom DSL mit einer Frist von einem Monat. Bis zum Ende der Mindestlaufzeit müssen Sie spätestens einen Monat vorher kündigen. Damit Sie ohne Lücke umsteigen, lassen Sie am besten den neuen Anbieter die Kündigung übernehmen.

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Die Kündigungsfrist bei Telekom DSL auf einen Blick

Die meisten DSL-Verträge haben eine Mindestvertragslaufzeit. Das ist die Zeit, in der Sie fest an den Vertrag gebunden sind. Bei der Telekom sind das meist 24 Monate.

Seit der Reform des Telekommunikationsgesetzes (TKG) gelten strengere Regeln für Kunden. Das hilft Ihnen beim Kündigen. Der Vertrag verlängert sich nach der Mindestlaufzeit nicht mehr um ein ganzes Jahr.

  • In der Mindestlaufzeit: Kündigen Sie spätestens einen Monat vor deren Ende.
  • Nach der Mindestlaufzeit: Der Vertrag läuft unbefristet weiter. Sie können jederzeit mit einem Monat Frist kündigen.
  • Bei einem Sonderfall: Ein Sonderkündigungsrecht kann Sie früher aus dem Vertrag lassen.

Ihr genaues Vertragsende finden Sie in Ihren Vertragsunterlagen oder im Kundencenter der Telekom. Prüfen Sie das Datum, bevor Sie kündigen.

Vergleich: Welche Frist gilt in welcher Situation?

Die Tabelle zeigt die häufigsten Fälle. So sehen Sie schnell, welche Regel für Sie gilt.

Situation Kündigungsfrist Wichtig zu wissen
Vertrag in der Mindestlaufzeit 1 Monat vor Ende der Laufzeit Früher kündigen ist erlaubt. Der Vertrag endet trotzdem erst zum Laufzeitende.
Vertrag nach der Mindestlaufzeit 1 Monat Sie können jederzeit kündigen.
Umzug, Anschluss am neuen Ort nicht möglich 1 Monat Sie brauchen einen Nachweis über den Umzug.
Preiserhöhung oder Vertragsänderung Kündigung innerhalb von 3 Monaten nach der Mitteilung Gilt bei einseitigen Änderungen durch den Anbieter.
Internet dauerhaft zu langsam Außerordentliche Kündigung möglich Sie müssen die Abweichung mit Messungen belegen.
Wechsel zu einem neuen Anbieter Je nach Vertragsstand Der neue Anbieter kann die Kündigung für Sie erledigen.

So kündigen Sie Telekom DSL Schritt für Schritt

Es gibt mehrere Wege zur Kündigung. Wichtig ist nur eines: Sie brauchen eine Bestätigung. Ohne Bestätigung können Sie später schwer beweisen, dass Sie gekündigt haben.

Online über den Kündigungsbutton

Seit Juli 2022 müssen Anbieter einen Kündigungsbutton auf ihrer Website haben. Das ist eine Schaltfläche, mit der Sie Verträge online kündigen. Auch die Telekom bietet diesen Weg an.

  1. Öffnen Sie die Kündigungsseite auf der Website der Telekom.
  2. Geben Sie Ihre Kundennummer und Ihre Vertragsdaten ein.
  3. Wählen Sie, ob Sie zum nächstmöglichen Termin oder zu einem festen Datum kündigen.
  4. Bestätigen Sie die Kündigung über den Button.
  5. Speichern Sie die Bestätigung, die Sie per E-Mail erhalten.

Per Brief oder über die Hotline

Sie können auch per Brief kündigen. Nennen Sie darin Ihren Namen, Ihre Adresse, Ihre Kundennummer und das gewünschte Datum. Schicken Sie den Brief am besten als Einschreiben.

Eine Kündigung am Telefon ist ebenfalls möglich. Bitten Sie dabei um eine schriftliche Bestätigung. Notieren Sie sich Datum, Uhrzeit und den Namen der Person am Telefon.

Sonderkündigungsrecht: Wann Sie früher aus dem Vertrag kommen

Ein Sonderkündigungsrecht erlaubt Ihnen, einen Vertrag vor dem normalen Ende zu beenden. Das gilt nur in bestimmten Fällen. Diese Fälle sind im Gesetz geregelt.

Umzug in eine neue Wohnung

Ziehen Sie um, nimmt die Telekom Ihren Vertrag meist mit. Kann sie am neuen Ort nicht die gleiche Leistung liefern, dürfen Sie kündigen. Die Frist beträgt dann einen Monat.

Preiserhöhung oder geänderte Bedingungen

Ändert die Telekom den Vertrag einseitig, etwa durch einen höheren Preis, dürfen Sie kündigen. Dafür haben Sie drei Monate Zeit ab der Mitteilung. Lesen Sie Post von Ihrem Anbieter deshalb immer genau.

Das Internet ist dauerhaft zu langsam

Ist Ihr Internet oft deutlich langsamer als im Vertrag zugesagt, haben Sie Rechte. Sie können den Preis mindern oder außerordentlich kündigen. Als Beweis dient die Breitbandmessung der Bundesnetzagentur.

Dafür messen Sie an mehreren Tagen mit dem offiziellen Messprogramm. Halten Sie sich dabei genau an die Anleitung. Nur dann zählen die Ergebnisse als Nachweis.

Wechsel vorbereiten: So vermeiden Sie eine Lücke

Viele Menschen haben Angst, beim Wechsel ohne Internet dazustehen. Das Gesetz schützt Sie hier. Fällt Ihr Anschluss beim Wechsel aus, darf die Unterbrechung höchstens einen Arbeitstag dauern.

Den neuen Anbieter kündigen lassen

Der einfachste Weg: Sie schließen den neuen Vertrag ab und lassen den neuen Anbieter kündigen. Er stimmt den Termin direkt mit der Telekom ab. So endet der alte Vertrag genau dann, wenn der neue beginnt.

Haben Sie schon selbst gekündigt, sagen Sie das dem neuen Anbieter. Sonst kann es zu Problemen bei der Abstimmung kommen.

Die Rufnummer mitnehmen

Ihre Festnetznummer können Sie behalten. Das nennt man Portierung. Dabei zieht Ihre Nummer zum neuen Anbieter um. Geben Sie den Wunsch am besten gleich beim neuen Vertrag an.

Den Router zurückgeben

Haben Sie Ihren Router von der Telekom gemietet, müssen Sie ihn zurückschicken. Die Telekom schickt Ihnen dazu meist einen Rücksendeschein. Achten Sie auf die Frist im Schreiben, sonst können Kosten entstehen.

Gekaufte Router gehören Ihnen. Sie können sie oft beim neuen Anbieter weiter nutzen. Technik-Portale wie GIGA bieten dazu viele Anleitungen rund um Router und Heimnetz.

Nach dem Wechsel: Heimnetz und Streaming neu einrichten

Mit dem neuen Anschluss kommt oft ein neuer Router. Dann müssen sich alle Geräte neu mit dem WLAN verbinden. Das betrifft Handy, Laptop und auch den Fernseher.

Nutzen Sie einen Streaming-Dienst wie SubTV IP, lohnt ein kurzer Check. Der Dienst setzt auf einen Server-Verbund gegen Ruckler, eine Verfügbarkeit von 99,9 % und 4K-Streams mit 60 Bildern pro Sekunde im HEVC-Format. HEVC ist ein Videoformat, das Bilder stark komprimiert.

Diese Geräte werden unterstützt:

  • Fire TV Stick 4K Max
  • Samsung Smart TV (Tizen)
  • LG webOS
  • Android TV Box und Xiaomi Mi Box S
  • Apple TV

Als Player-Apps eignen sich TiviMate 5.x, IBO Player Pro, IPTV Smarters Pro, Kodi 21 und Flex IPTV. Nach dem Routerwechsel prüfen Sie dort zwei Einstellungen:

  • DNS auf 1.1.1.1 setzen: DNS ist das Adressbuch des Internets. Der Cloudflare-DNS 1.1.1.1 kann helfen, wenn der Anbieter Streams ausbremst.
  • Puffer auf 5.000 ms stellen: Der Puffer speichert ein paar Sekunden Video vorab. So läuft das Bild ruhiger.

Das Abo gibt es für 1, 3 oder 12 Monate. Der Zugang wird direkt nach der Bestellung aktiviert. Bezahlen können Sie sicher per PayPal oder Kreditkarte, Hilfe gibt es per WhatsApp: ⚡ Sofortiger Zugang

Checkliste: Ihr nächster Schritt

Gehen Sie diese Punkte der Reihe nach durch. So vergessen Sie nichts Wichtiges.

  1. Vertragsende im Kundencenter oder in den Unterlagen prüfen.
  2. Neue Tarife vergleichen und einen Anbieter wählen.
  3. Neuen Vertrag abschließen und die Kündigung übertragen.
  4. Rufnummernmitnahme direkt mit beauftragen.
  5. Kündigungsbestätigung speichern.
  6. Mietrouter rechtzeitig zurückschicken.
  7. Geräte und Apps mit dem neuen WLAN verbinden.

Verbrauchertipps zu Verträgen finden Sie auch in regionalen Medien wie MAZ Online. Lesen Sie dort ruhig mit, bevor Sie sich festlegen.